Villa Rheinburg

Die repräsentative Villa wurde 1863 von der aus dem Aargau (CH) stammenden Unternehmerfamilie Herosé, die seit dem frühen 19. Jh. das gleichnamige Textilveredelungsunternehmen am Seerhein in Konstanz führte, erbaut. Viktor Herosé ergänzte 1904 den Bau um einen zur Seefront gerichteten Gartensaal, errichtete einen Turm und erweiterte die Villa um ein repräsentatives Treppenhaus und einen Anbau im Jugendstil.

Bis nach dem Ersten Weltkrieg lebten Mitglieder der Unternehmerfamilie in dieser direkt am Seerhein gelegenen Villa, die nach dem Umbau, dem Zeitgeschmack gemäß, Villa «Rheinburg» genannt wurde. Seit den 1920er Jahren überließ die nach Liechtenstein umgesiedelte Familie die Villa der Stadt Konstanz zur öffentlichen Nutzung. Dort waren u.a. die Schutzpolizei, Direktorenwohnungen von Polizei und Bezirksamt und zuletzt die städtische Wohnbaugesellschaft untergebracht.

Die Stadt Konstanz und die beiden Weiterbildungsinstitute der HTWG versetzten die Villa 2005/06 in den originalen Bauzustand von 1904. So präsentiert sich das weitläufige, komplett renovierte Haus mit seinen eleganten Salons, Mahaghonievertäfelungen, historischen Parkettböden nun als einmaliges historisches Denkmal der Wirtschaftsgeschichte des Bodenseeraums. Zugleich bietet das neu eingerichtete Haus die idealen Voraussetzungen für den Studienbetrieb und die weitläufige Netzwerkarbeit der beiden Weiterbildungsinstitute der Hochschule.

Villa «Rheinburg»
Reichenaustraße 1
D-78467 Konstanz

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